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zum ersten Buch des Verlages
Der Musikwissenschaftler, wissenschaftliche Mitarbeiter, Lektor (Ugrino-Verlag) und enge Freund Hans Henny Jahnns, Dr. Hilmar Trede, übersetzte das dritte Buch der "harmonice mundi" von Johannes Kepler im Auftrag Hans Kaysers für die "Blätter für harmonikale Forschung" vom Lateinischen ins Deutsche. Etwa zeitgleich arbeitete Max Caspar an der gesamten Übersetzung der Harmonice Mundi und ließ wertvolle Aspekte aus Tredes sehr genauer Übersetzung in seine eigene Arbeit mit einfließen. Trede kommentierte darüber hinaus das dritte Buch in zahlreichen ausführlichen Anmerkungen, was diese Übersetzung bis heute einzigartig und überaus wertvoll macht. Dieses dritte Buch der harmonice mundi befasst sich explizit mit den harmonikalen Gesetzen des Universums am Beispiel der Proportionen, daher ist es für die Harmonik von herausragender Bedeutung. Außerdem handelt es von Stimmsystemen und alten Modi, die sich ebenfalls aus den Proportionen ergeben. Eingearbeitet sind zahlreiche Zeichnungen Hilmar Tredes und einige Faksimiles im Zusammenhang mit seinen wichtigen Kommentaren.
ISBN: 978-3-9814459-0-9, Preis 14,50 €, Erscheinungstermin: 9.9.2011
136 Seiten, Format A4, zahlreiche Abbildungen, einige farbige Faksimiles

Auszug aus dem Vorwort der Herausgeberin >>>

Umschlag harmonice mundi   Kepler-Rueckseite

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zum zweiten Buch des Verlages:
"Die Monographie der Rohrflöte", ein Fachtext aus dem Orgelbau von Hans Henny Jahnn, erläutert u. a. umfassend die Funktion eines Versuchspfeifenkörpers (>>>) , den Jahnn für sein Versuchslaboratorium gebaut hatte. Die große Bedeutung seiner Forschungsergebnisse, die bis heute kaum beachtet geblieben sind, ist für die harmonikale Forschung und auch für den Musikinstrumentenbau kaum zu ermessen. Ich bin froh und dankbar, dass nunmehr nach über 80 Jahren ein umfassendes Schriftwerk dazu entstehen kann. Es geht hintergründig um Residualphänomene, weit über den Instrumentenbau hinaus bis hinein in die physische und geistige Evolution der Schöpfung: aus mehreren Größen etwas Neues.

Ein weiteres Werk ist eine Übersetzung des Keplerschen Werkes durch Hilmar Trede (Über den sechszackigen Schnee), zu dessen Veröffentlichung es leider unter Hans Henny Jahnn auch nicht mehr gekommen ist.